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Seit Ende August bin ich mit dem ersten Teil meiner Fantasy-Saga KRIEGSFÜRSTIN I bei E-books Kindle vertreten. Nachdem sich der Krüger Verlag, mein Agent und ich uns nicht einigen konnten, dem Krüger Verlag wars anfangs zu erotisch, habe ich es jetzt nach einiger Zeit und entsprechender Überarbeitung als Ebook publiziert. Die Zeiten haben sich geändert, und Krüger Verlag hat auch einen anderen Verlagsleiter. Und bei diesem Überangebot an Themen und Autoren, Agenten sind gleichfalls wählerisch und haben in der Wahl ihrer neuen Autoren auch nicht immer eine glückliche Hand oder einen guten Riecher, ist Ebook Publishing eine gute Möglichkeit.

Ich habe sogar schon positives Feedback von einem Amerikaner bekommen, obwohl ich auf Deutsch schreibe.

Allerdings habe ich auf meinem Kindle schon Leseproben heruntergeladen und Bücher, deren Qualität nur beschreiben werden kann als: Amazon ist geduldig und kann sich nicht verteidigen.

Wenn ein Leser solche Texte liest, wird er – oft nicht zu Unrecht sagen – kein Wunder, dass ein Verlag das nicht angenommen hat. Wie weit geht da die Selbstdisziplin und Selbstkritik des Autors? Schließlich wollen viele gute Autoren durch Ebooks bekannt werden, da Verlage übersättigt mit ‘Heimautoren’ sind, die oft auch nicht mehr das bringen, was sie am Anfag wert waren. Da ist Ebook Publishing eine großartige Möglichkeit, um bei entsprechendem Netzwerkaufbau in weiten Kreisen bekannt zu werden.

Wie agiert aber ein Autor? Befriedigt er nur seine Eitelkeit? Dann erweist er fähigen Autoren keinen guten Dienst. Gerade ein Newcomer wird dann übersehen mit dem Gedanken (des Lesers) im Hinterkopf: wahrscheinlich nur Mist. Es gibt gute Autoren, die sich eine Leserschaft durch das Ebook aufgebaut haben, aber dafür braucht es einige Zeit der Zähigkeit und auch Mundpropaganda, viel in Foren, Portalen und bei Blogs unterwegs zu sein. Und wann bleibt dann wieder Zeit zum Schreiben?

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